Mithilfe von Satellitentechnologie und Luftaufnahmen werden drei rätselhafte Phänomene auf der Erde untersucht. In der sibirischen Arktis entstanden ab 2014 über 20 gewaltige Krater im Permafrost der Halbinsel Jamal: Wissenschaftler führen sie auf Methangas-Explosionen zurück, die durch das klimawandelbedingte Auftauen des Permafrosts ausgelöst werden - ein potenziell gefährlicher Teufelskreis der Erderwärmung. Im Jemen entpuppt sich der sagenumwobene "Höllenbrunnen", ein 30 Meter breiter und 112 Meter tiefer Abgrund, nach einer Expedition omanischer Höhlenforscher als jahrmillionenalte Kalkstein-Sinkhöhle mit Wasserfällen und einzigartiger Geologie. In Grönland werden tausende dunkle Löcher im Eisschild als sogenannte Kryokonitlöcher identifiziert, verursacht durch rußhaltigen Staub aus Schiffsabgasen, der Algen und Mikroorganismen ernährt und das Eis zum Schmelzen bringt. Ein riesiges Loch im antarktischen Meereis wird schließlich als Polynia erklärt - entstanden durch das Zusammenspiel von Zyklonen und warmen Meeresströmungen, begünstigt durch den Klimawandel.